Berlin

Giffey: In schwerer See nicht die Steuerfrau wechseln

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Berlins Regierende Bürgermeisterin und SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey will um das Rote Rathaus kämpfen. 

Berlin. «In schwerer See wechselt man nicht den Steuermann und auch nicht die Steuerfrau», sagte Giffey am Montag bei der Vorstellung der Kampagne für die Wiederholungswahl am 12. Februar. «Es geht um nichts weniger, als das Rote Rathaus zu verteidigen. Sie können sich sicher sein, dass wir alles dafür tun werden, dass das gelingt.» Was Berlin jetzt brauche sei Professionalität, Stabilität, Kontinuität, Verlässlichkeit und Pragmatismus.

Die Berliner SPD will inhaltlich im Wahlkampf einen Schwerpunkt auf den sozialen Zusammenhalt in der Stadt legen. Genau den brauche Berlin in der aktuellen Situation, sagte Giffey. «Die SPD hat immer dafür gestanden, dass wir Menschen zusammengeführt haben, dass wir gesagt haben, die Stärkeren müssen die Schwächeren unterstützen», so die SPD-Politikerin.

"Das soziale nicht aus dem Blick verlieren" 

«Die Gesellschaft wird nur so stark sein, wie sie in der Lage ist, diejenigen, die Hilfe brauchen, zu unterstützen.» Die Landes-SPD habe deshalb «Zusammen Berlin» als Wahlkampfmotto gewählt. «Unser Markenkern als Stadt der Vielfalt und der Freiheit wird nur dann erhalten bleiben, wenn wir das Soziale nicht aus dem Blick verlieren.»

In Berlin hat am Montag die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Bereits in der Nacht haben die Parteien angefangen, Wahlplakate aufzuhängen. Der Landeswahlleiter hat die Wiederholungswahl auf den 12. Februar festgelegt. Die Folge eines Urteils des Landesverfassungsgerichts, das die Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten Mitte November wegen zahlreicher Pannen und schwerer systemischer Mängel für ungültig erklärt hatte.

 

Quelle: dpa

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