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Altkanzler Helmut Schmidt warnte schon 2014 vor Weltkrieg

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Altkanzler Helmut Schmidt warnte schon im Jahr 2014 vor einer möglichen Gefahr des 3. Weltkrieges in einem Gespräch über die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. 

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung aus dem Jahr 2014 kritisierte Altkanzler Schmidt schon damals den Umgang der EU mit der Ukraine - und sprang dabei auf das Putin-Narrativ auf. „Das jüngste Beispiel ist der Versuch der EU-Kommission, die Ukraine anzugliedern", erklärte der Sozialdemokrat: „Das ist Größenwahn, wir haben dort nichts zu suchen."

Er verlange zwar nicht mehr Zurückhaltung von den EU-Politikern, jedoch sehr wohl von den Beamten und Bürokraten in Brüssel. Sie haben schlichtweg zu wenig Ahnung davon „und sie stellen die Ukraine vor die scheinbare Wahl, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen."

Gefahr vor Situation wie 1914 wächst

Schmidt weiter: „Ich halte nichts davon, einen dritten Weltkrieg herbeizureden, erst recht nicht von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der Nato. Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag." 

Durch die russische Invasion in der Ukraine ist das Thema "Weltkrieg" wieder äußerst aktuell und heiß diskutiert. Altkanzler Schmidt erkannte schon 2014 das Gefahrenpotential, auch wenn er, wie viele andere SPD-Politiker, reichlich Sympathien für den russischen Autokraten Putin hegte. 

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