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Bürgermeister an Scholz: ''Zustrom an Flüchtlingen begrenzen!''

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Bürgermeister und Landräte aus dem Main-Taunus-Kreis (Hessen) erheben ihre Stimmen. In einem Brief an die Bundesregierung senden sie ein Notsignal in Sachen Migrationspolitik. Die Forderung an Kanzler Olaf Scholz: "Begrenzen Sie den Zustrom an Flüchtlingen!"

In dem Schreiben an Scholz (SPD) fordern Taunus-Landrat Michael Cyriax, zwölf Bürgermeister und die Kreistagschefs ein Umdenken in der Migrationspolitik.

Die Lage ist den Schilderungen zufolge dramatisch. „Schon heute finden viele ansässige Familien nur noch sehr schwer adäquaten Wohnraum, diese Lage am Wohnungsmarkt verschärft sich massiv durch die Fluchtbewegungen“, heißt es in dem Brandbrief.

Und: „Die Verteilung der Flüchtlinge trägt ihren Teil zur Verschärfung der Situation bei.“ Die Anzahl zugewiesener Flüchtlinge sei hoch, „wir haben jedoch kaum Flächen beziehungsweise Leerstand, welche wir für die Unterbringung heranziehen könnten“.

Bestehende Strukturen sollen demnach nicht überlastet werden. Wie? „Steuern und begrenzen Sie den Zustrom an Flüchtlingen aktiv", heißt es in dem Brief etwa. "Schauen Sie genau hin, wer unserer Hilfe bedarf und wer nicht!" Und Menschen, die sich "unrechtmäßig in der Bundesrepublik aufhalten", sollen aktiv zurückgeführt werden.

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