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Duisburg-Terror: Syrer kam 2016 nach Deutschland

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Ein brutaler Angriff in einem Fitnessstudio in Duisburg hat die Bundesanwaltschaft auf den Plan gerufen. Der Mann stellt 2016 eine Asylantrag und Deutschland, er war polizeibekannt. 

Duisburg. Ein 26-jähriger Syrer steht unter dem Verdacht, am Dienstag vergangener Woche vier Menschen schwer verletzt zu haben. Nun hat sich herausgestellt, dass der Tatverdächtige 2016 nach Deutschland gekommen ist.

Die Ermittlungen haben inzwischen ergeben, dass es möglicherweise eine islamistische Tatmotivation gegeben haben könnte. Der Verdächtige soll in der Nacht zum Ostersonntag einen Mann in der Nähe des Fitnessstudios getötet haben. Nach Spiegel-Informationen hatte er versucht, das Opfer zu enthaupten.

Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. Seine Motive sind weiterhin unklar. Das Schweigen sei jedoch untypisch für einen Attentäter oder einen Amoktäter, so NRW-Innenminister Herbert Reul.

Der Syrer hatte im Jahr 2016 einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Zwei Jahre später wurde er in zwei Fällen wegen geringfügiger Vermögensdelikte auffällig, doch beide Verfahren wurden eingestellt.

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