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Gefürchteter 'Lake-Effekt': Schneegewitter in Teilen Deutschlands

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An der Nordseeküste könnte der 'Lake-Effekt' die Schneefälle verstärken und für Schneegewitter sorgen. In weiten Teilen Deutschlands wird es kalt und weiß.  

Das Sturmtief Cornelius bringt am Dienstag starke Winde und kälte über Deutschland. Am Mittwoch legt dann das Tief Diethelm nach und nimmt die Schneefront auf. Das starke Temperaturgefälle mit der warmen Luft aus dem Süden und der kalten aus dem Norden führt zu Gewitter und starken Regenfällen in der Mitte Deutschlands.

Als Katalysator für die Schneewalze kommt der sogenannte "Lake-Effekt" hinzu. Dieser kommt zustande, wenn extrem kalte Luft über ein vergleichsweise warmes Wasser strömt. Normalerweise ist dieses Phänomen an großen Seen in den USA zu beobachte, woher auch der Name für den Effekt stammt. Allerdings ist die Luft, die über die Nordsee strömt so kalt, dass die mageren vier Grad Wassertemperatur ausreichen, um für kräftige Schnee- und Graupelschauer zu sorgen. 

Möglich sind auch seltene Schneegewitter, welche bis weit ins innere des Landes ziehen können. 

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