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Keine neuen Flüchtlinge: Dieses Dorf zieht die Reißleine

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Das 650-Seelen-Dorf Peutenhausen nahm Flüchtlinge bisher gerne auf, doch jetzt nicht mehr. Ärger mit einzelnen Flüchtlingen und keine Hilfestellungen vom Bund lassen die Hilfsbereitschaft der Menschen sinken. 

Peutenhausen in Oberbayern. Alfred Lengler (CSU), Bürgermeister des kleinen Dorfes in Oberbayern, fasst die Situation gegenüber der "Bild"-Zeitung zusammen: „Wir haben immer geholfen, aber uns wird nicht geholfen!“ Peutenhausen, wo rund 650 Menschen wohnen, hat seit 2015 "mehrere Hundert Flüchtlinge aufgenommen." Doch die Hilfsbereitschaft sei seit 2021 gesunken. Ein örtlicher Helferkreis löste sich sogar auf. 

2022 sanierte die Gemeinde ein baufällige Gebäude, um dort Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine unterbringen zu können. Beim Umbau haben auch die Bewohner des kleinen Dorfes mitgeholfen. In das Haus zog dann eine Roma-Familie, wobei ein Sohn für reichlich Ärger in der Gemeinde sorgte. Er beging Straftaten. Gleich fünf Einbrüche in einer Woche gab es in Peutenhausen, allesamt von dem Sohn der zugezogenen Familie. Auch bei Feuerwehrkommandant Tyroller wurde eingebrochen - 150 Euro Bargeld wurden entwendet und ein großer Sachschaden blieb zurück. Nach den Einbrüchen zog die Familie wieder weg, doch der Sohn wurde gefasst und sitzt mittlerweile in U-Haft. 

Frauen sturzbetrunken sexuell belästigt 

Doch auch mit anderen Flüchtlingen habe es Probleme gegeben. Etwa 50 Afghanen, Syrer und Jemeniten leben im ehemaligen Gasthaus "Bergwirt". Dort sollen sie sich laut Feuerwehrkommandant Tyroller betrunken haben und anschließend eine Trauerfeier in der Kirche gestört haben. „Sie haben auch ältere Frauen sexuell belästigt, sie zogen an ihren Kleidern, bissen einer ins Ohr. Ab da war‘s endgültig vorbei. Wenn man Gast ist, soll man sich auch wie ein Gast aufführen. Und nicht wie ein Idiot.“, erzählt Tyroller gegenüber der "Bild".

Doch der Feuerwehrkommandant betont auch, der Großteil der Flüchtlinge verhalte sich normal: „Einige wenige zerstören den Ruf von allen – wie so oft.“ 

Auch von den übergeordneten Behörden gibt es keine Hilfe. Bürgermeister Lengler bemühte sich bereits beim Innenministerium, der Regierung von Oberbayern und beim Landkreis um Hilfe - doch die erhielt er nicht. Daher entschied er sich dafür, dicht zu machen. Beide Flüchtlingsunterkünfte werden ab dem 31. Dezember und 31.März 2024 nicht mehr weiterbetrieben. Die Verträge wurden gekündigt. "Die Gemeinde hat ihre Schuld getragen.", so Lengler. 

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