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Klima-Kleber starten
neue Protest-Welle

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Nach eine Wochen Pause haben die Klima-Kleber der "Letzen Generation" am Montag eine neue Blockade-Welle gestartet.

Aktivisten der "Letzten Generation" haben sich erneut in München bei einem Klimaprotest auf einer Straße festgeklebt und den Verkehr blockiert. Neun Menschen klebten sich den Angaben eines Polizeisprechers zufolge am Montag am Karlsplatz auf der Fahrbahn fest. Sie trugen Warnwesten und machten mit Plakaten auf ihre Forderungen aufmerksam. Der Verkehr sei umgeleitet worden, die Behinderungen seien aber "moderat", hieß es.

 

 

 

 

 

 

Auch in Berlin blockierten Aktivisten mehrere Straßen. Zuerst registrierte die Polizei eine Protestaktion vor dem Hauptbahnhof in der Invalidenstraße mit sieben Menschen. Fünf davon hätten sich an der Fahrbahn festgeklebt, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatte die "Berliner Morgenpost" berichtet. Weitere Aktionen folgten an der Wilhelmstraße, Ecke Hallesches Ufer und der Potsdamer Straße, Ecke Varian-Fry-Straße. Dort hatten sich laut Polizei jeweils vier Aktivisten festgeklebt.

Protest Klimaaktivisten - Berlin

05.12.2022, Berlin: Klimaaktivisten werden von der Invalidenstraße getragen, nachdem sie sich auf dem Asphalt festgeklebt hatten. Damit wollten sie gegen die Klimapolitik der Bundesregierung protestieren. Foto: Jörg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

© Jörg Carstensen/dpa
× Protest Klimaaktivisten - Berlin

Die Berliner Verkehrsinformationszentrale sprach von einer weiteren Protestaktion auf der B1 im Bereich Tiergarten in Höhe Stresemannstraße, die für Stau sorge. Weitere Aktionen der Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" gab es in München.

"Letzte Generation" kündigte verstärkte Störaktionen an

Die "Letzte Generation" hatte ab dieser Woche weitere und verstärkte Störaktionen angekündigt. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Aktivisten etwa Straßen blockiert, Kunstwerke beschädigt und den Flugverkehr am BER-Flughafen in Berlin lahmgelegt. In Bayern kamen einige vorbeugend ins Gefängnis, weil sie weitere Störungen angekündigt hatten. Die Gruppe fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und ein 9-Euro-Bahnticket für ganz Deutschland.
 

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