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Mordverdacht bei Ex-Eintracht-Präsident Heller

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Erst vor rund zwei Monaten, am 23. Oktober, verstarb der ehemalige Eintracht-Frankfurt-Präsident Rolf Heller (†79). Jetzt steht der Verdacht im Raum, es könnte sich um ein Gewaltverbrechen handeln. 

Die Erfurter Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen eines Verdachts auf Mord oder Totschlag begonnen, wie die "Bild"-Zeitung und der "Hessische Rundfunk" berichteten. Ein Sprecher hat bestätigt, dass zwei Beschuldigte im Verdacht stehen, welche Heller getötet haben sollen.  Die Witwe der Eintracht-Legende steht nicht im Verdacht. Wie ihr Anwalt betonte, liebte sie ihren Ehemann über alles, wodurch sie "unter keinen Umständen" in Frage käme.

Der Verdacht kam auf, nachdem einige Angehörige Zweifel an einer natürlichen Todesursache hatten. Daraufhin wurde ein Obduktion durchgeführt, wo tatsächlich Anzeichen für eine Fremdeinwirkung gefunden wurden. 

Unter Heller gründeten sich die Ultras

Von 1996 bis 2000 war Heller Präsident von Eintracht Frankfurt. Er verstand, den Wert der Fans zu schätzen, wodurch sich auch im Jahr 1997 unter seiner Präsidentschaft die Ultras der Eintracht gründeten. Die Fans des Fußballvereines sind mittlerweile international bekannt. In seiner Amtszeit befand sich Frankfurt in einer wirtschaftlich wie sportlich schwierigen Situation. 

Heller konnte jedoch eine Übernahme des Vereines durch fremde Investoren verhindern. Unter anderem plünderten einige Fans sogar ihr Sparbuch, um bei der Bezahlung der Schulden zu helfen. 1998 gelang dann auch der Aufstieg. 

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