Party-Mord Bramsche 19-jährige nicht erstes opfer

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Party-Mord in Bramsche: War die 19-Jährige nicht sein erstes Opfer?

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Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Bramsche sind weitere Strafanzeigen gegen den Tatverdächtigen eingegangen.  

Es habe nach dem Party-Mord in Bramsche zwei Anzeigen wegen Sexualstraftaten gegeben, sagte am Dienstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Christian Bagung. Details wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Zuerst hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, dass zwei Frauen dem 20-Jährigen eine versuchte und eine vollendete Vergewaltigung vorwerfen.

Glaubwürdigkeitsgutachten werden erstellt 

Die Zeitung berichtete auch, dass die Staatsanwaltschaft Glaubwürdigkeitsgutachten in Auftrag gegeben habe, die untersuchen sollen, ob die Aussagen der beiden Frauen plausibel sind. Ob das geschehen sei, wolle er nicht kommentieren, sagte Bagung. Es sei nicht unüblich, dass in solchen Fällen Glaubwürdigkeitsgutachten erstellt würden.

Bramsche: Opfer und Tatverdächtiger sollen sich gekannt haben

Blick auf den Sportplatz hinter dem Schützenhaus, wo in der Nacht zu Sonntag eine Geburtstagsfeier veranstaltet wurde. Im Fall der gewaltsam getöteten 19-Jährigen in Bramsche nehmen die Ermittler an, dass das Opfer und der mutmaßliche Täter sich kannten. Die Tat soll am Rande einer Geburtstagsfeier mit rund 150 Gästen stattgefunden haben. 

© Moritz Frankenberg/dpa
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Dem mutmaßlichen Täter wird vorgeworfen, am 5. März auf einer Wiese bei einem Sportplatz die junge Frau getötet und möglicherweise vergewaltigt zu haben. Beide waren zuvor Gäste auf einer Geburtstagsparty in einer nahegelegenen Schützenhalle.
 

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