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Razzia bei Mercedes-Benz: Zwei Mitarbeiter unter Korruptionsverdacht

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Zwei Mitarbeiter des Autoherstellers Mercedes stehen unter Verdacht der Bestechlichkeit. 

Gegenüber der "Bild"-Zeitung hat das Unternehmen bestätigt, in diesem Fall als Geschädigte involviert zu sein. „Wir ermitteln gegen zwei Personen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Bestechung im geschäftlichen Verkehr", konkretisiert Aniello Amborisio, Erster Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Stuttgart, in der "Bild". 

Demnach soll es um Millionenbeträge gehen, wodurch man im Unternehmensfeld vom größten aufgeflogenen Bestechungsfall der Konzern-Geschichte spricht. Bestimmte Lieferanten sollen bei Bestellungen den Zuschlag bekommen haben, wofür die Beschuldigten eine Zahlung kassierten.

Ende der vergangenen Woche soll dann das LKA beim Sindelfinger Werk vorgefahren sein. Laut "Bild"-Informationen durchsuchten sie Teile des Einkaufs und der Entwicklung. Mobiltelefone und Computer sollen beschlagnahmt worden sein. Des Weiteren sollen bei mindestens einem Beschuldigten die Ermittler vor der Privatadresse aufgeschlagen sein. 

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