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Grünen-Chefin Lang: Nach Bremen-Schlappe soziale Sicherheit Kernthema -

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Die Grünen müssen nach den Worten ihrer Vorsitzenden Ricarda Lang stärker den Klimaschutz mit dem Thema soziale Sicherheit verbinden.  

Berlin. Nach dem Absturz ihrer Partei bei der Wahl in Bremen sagte sie am Montag, an Kernprojekten wie der Klimaneutralität wolle man festhalten. "Denn wenn wir jetzt nichts verändern, gefährden wir auf der Strecke alles." Die Partei müsse aber besser darin werden, diese Themen mit dem "materiellen Kern der sozialen Sicherheit zu verbinden", so Lang in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". "Das heißt, dass Leute sich von Anfang an darauf verlassen können: Wie kann ich das bezahlen? Wo betrifft es mich selbst und wie werde ich dabei unterstützt?" Beim Thema Heizen wollen die Grünen Förderungen von bis zu 80 Prozent für Menschen mit geringem Einkommen.

In der Affäre um Personalverflechtungen im Bundeswirtschaftsministerium von Robert Habeck will Lang aber bei der bisherigen Linie bleiben. "Wenn zum Beispiel von einem Paten gesprochen wird bei der Union, dann sieht man, dass es doch weniger um Aufklärung geht und mehr darum jetzt Stimmung zu machen. Davon werden wir uns nicht treiben lassen." Unter anderem hatte Staatssekretär Patrick Graichen an einer Personalauswahl teilgenommen, bei der zunächst ein enger Freund von ihm einen hoch dotierten Posten erhalten sollte, bevor die Verbindung bekannt und das Besetzungsverfahren gestoppt wurde.
 

Quelle: dpa

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