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ARD-Chef: Hälfte der 900 Social-Media-Accounts einstampfen

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ARD-Chef Kai Gniffke hat inmitten der Reformpläne zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Reduzierung der ARD-Social-Media-Accounts um die Hälfte vorgeschlagen.  

Gniffke, der auch Intendant des Südwestrundfunks (SWR) ist, sagte am Donnerstag in einer Rede bei einer CDU-Veranstaltung in Berlin zu den Accounts:"Bei vielen stehen Kosten und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis. Wir werden das erheblich reduzieren - wenn es nach mir geht: halbieren." Nach ARD-Angaben gibt es rund 900 Accounts.

Im November hatte die ARD bereits bekanntgemacht, dass die Accounts überprüft worden seien und man sie nach gemeinsam definierten Kriterien reduzieren und deutlich fokussiert ausrichten wolle.

Gniffke ist seit Jahresbeginn ARD-Chef und damit oberster Repräsentant der öffentlich-rechtlichen ARD-Häuser.
 

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