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Kein ARD-Mittagsmagazin wegen RBB-Warnstreiks

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Ein erneuter Warnstreik von Beschäftigten beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat am Donnerstag zu Programmausfällen geführt.  

Berlin. Der ARD-Sender teilte mit, dass er die TV-Sendung "Mittagsmagazin", die im Ersten und im ZDF parallel ausgestrahlt werden sollte, nicht anbieten konnte. Das Erste übernahm um 13.00 Uhr stattdessen das Programm des ARD-Nachrichtenkanals "Tagesschau 24", das ZDF strahlte als Ersatz eine aufgezeichnete "Mittagsmagazin"-Ausgabe aus.

Hintergrund des Warnstreiks beim öffentlich-rechtlichen RBB sind schon länger laufende Tarifverhandlungen. Gewerkschafter hatten zu dem Ausstand ausgerufen, der am frühen Morgen startete und noch bis in die Nacht dauern sollte. RBB-Intendantin Katrin Vernau teilte mit: "Aus Sicht des RBB sind wir in den vergangenen Wochen bei den Tarifverhandlungen gut vorangekommen. Wir kommen aber an den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen für den RBB nicht vorbei."

Auch in den RBB-Programmen machte sich der Warnstreik bemerkbar. Nach Senderangaben mussten zum Beispiel die Radioprogramme rbbKultur und Radioeins auf ein Ersatzprogramm beziehungsweise reines Musikprogramm zurückgreifen.

Im RBB Fernsehen fallen nach Senderangaben am Nachmittag Nachrichtensendungen aus, zudem die Sendungen "schön & gut" und "Studio 3".
 

 

Quelle: dpa

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