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NRW-Großstädte: Die
Böller-Bilanz nach Silvester

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Der Negativ-Hotspot an Silvester war Berlin, doch auch in den Großstädten von Nordrhein-Westfalen sorgten viele Übeltäter für Randale - häufig mit Migrationshintergrund. 

Ein erschreckendes Bild zeigt sich beim Resümee der Silvesternacht in den NRW-Großstädten. In Bonn lockte ein rund 40-köpfiger Mob Polizeibeamte in eine Falle. Feuerwehrleute wollen eingreifen, da auch Müllcontainer brennen, doch da fliegen schon die ersten Böller und Steine auf die Retter, wie der "Focus" berichtet. Ein Großeinsatz der Polizei kann den Mob in die Flucht treiben, festgenommen wird lediglich ein 19-Jähriger. 

In Duisburg-Marxloh schreien junge Männer "Allahu Akbar". Ein Rettungswagen fährt vorbei, es fliegen erneut Böller. In dem Viertel, in dem viele türkischstämmige Menschen leben, brennen in dieser Nacht Mülltonnen und Europlatten. Straßenbahnschienen werden beschädigt, während es "Hurensöhne, Hurensöhne" durch die Gegend hallt. 

Reul: "Häufig mit Migrationshintergrund"

In der Nähe von Marxloh liegt der Problem-Bezirk Hochheide. Jeder fünfte Einwohner hat hier keinen deutschen Pass, wie der "Focus" schreibt. Darin nicht mitgerechnet sind jene Menschen mit Migrationshintergrund. Um circa 22.30 Uhr wird die Polizei alarmiert. Sie eilt zum Bürgermeister-Bongartz-Platz, da dort große Gruppen mit Feuerwerkskörpern aufeinander schießen. Umliegende Schaulustige werden dabei versehentlich getroffen. Zwei Stunden später brennen erste E-Scooter. Die Feuerwehr will löschen, doch die Pyro-Chaoten schießen mit Feuerwerkskörpern auf das Löschfahrzeug. 

Insgesamt wurden in NRW 260 Personen vorübergehend festgenommen, 42 Polizisten wurden verletzt. Innenminister Herbert Reul (CDU) erkennt: „Bei den Randalierern hatten wir es offenbar ganz überwiegend mit jungen Männern in Gruppen zu tun, häufig mit Migrationshintergrund.“ 

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