Fall der getöteten zwölfjährigen Luise

NRW

Täterin stach 75 Mal zu - dann warfen sie Luise die Böschung hinunter

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Der Fall Luise wird immer grausamer und hält das Land in Atem. 

Freudenberg. Wie der "Focus online" erfuhr, war es die jüngere Täterin (12), die auf die zwölfjährigen Luise mit dem Messer einstach. Die ältere Täterin (13) soll sie dabei festgehalten haben. Den Ermittlungen zufolge, sollen sie zuvor versucht haben, das Mädchen mit einer Plastiktüte zu ersticken. Als das nicht gelang, griff die jüngere zum Messer. 

Insgesamt setzte sie Luise 75 Messerstiche zu, wie die Rechtsmedizin in Mainz feststellt. Anschließend warfen sie die Leichte einfach die Böschung hinunter. Der Mord an Luise ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. 

Täterinnen informierten sich über Strafmündigkeit 

Aktuell besteht der Verdacht, dass die Täterinnen den Mord geplant hätten. Wie Ermittlungen ergeben haben, informierten sich die beiden vorab im Internet über die Strafmündigkeit, sie wollten sichergehen, dass ihnen nichts keine rechtlichen Konsequenzen drohen, wie der "Focus online" berichtet. 

Die beiden Hauptverdächtigen, die die Tat bereits gestanden haben, befinden sich derzeit in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. 

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