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Todenhöfer spendet 1,7 Millionen € an eigene Partei

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Der frühere Bundestagsabgeordnete Jürgen Todenhöfer hat seiner eigenen Partei mit dem Namen «Team Todenhöfer» mehr als 1,7 Millionen Euro gespendet.

Der Betrag von genau 1 751 132 Euro ging dort am Silvestertag ein und wurde sofort dem Deutschen Bundestag gemeldet, wie aus dessen Veröffentlichung hervorgeht.

Die Partei, die sich selbst als «die Gerechtigkeitspartei» bezeichnet, war 2021 erstmals zur Bundestagswahl angetreten. Sie holte 5700 Erst- und 214 535 Zweitstimmen, was einem Zweitstimmenergebnis von 0,5 Prozent entsprach. Damit gehörte sie zu den erfolgreicheren Kleinparteien, die üblicherweise unter «Sonstige» zusammengefasst werden.

Todenhöfer saß von 1972 bis 1990 für die CDU im Bundestag. Der Jurist und Publizist erzielt immer wieder mit Reisen in Konfliktregionen Aufmerksamkeit. Erst im vergangenen Dezember war er mit seinem Sohn Frederic im Iran, um sich ein eigenes Bild von den dortigen Protesten und ihrer brutalen Niederschlagung durch das Regime in Teheran zu verschaffen.

Seine Partei hat sich unter anderem den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung auf die Fahnen geschrieben und fordert die Beendigung aller Bundeswehreinsätze. Eine ihrer weiteren Forderungen lautet: «Großspenden verbieten. Weil Politik nicht käuflich sein darf.»

Auch andere Politiker haben ihrer Partei schon größere Summen gespendet, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. So bedachte FDP-Chef Christian Lindner im August 2018 die Liberalen mit 50 249,17 Euro.

 

Quelle: dpa

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