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Stefan Mross in Schlägerei verwickelt: Schlager-Star muss Strafe zahlen

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Ein Vorfall im "Penta Hotel" in Leipzig hat zu einem Strafbefehl gegen den Sänger und Moderator Stefan Mross geführt, wie dieser exklusiv gegenüber der 'Bild'-Zeitung bestätigt. 

Der Vorwurf lautete Körperverletzung in Verbindung mit versuchter Nötigung. Mross hat den Vorfall nun im Interview mit der "Bild"-Zeitung mitgeteilt und seine Version der Geschichte geschildert.

Laut Mross wurde er von einem jungen Mann beleidigt, als er im Restaurant des Hotels saß und etwas essen wollte. Der Mann nannte ihn einen "Schlagerfuzzi" und einen "Playback-Künstler". Obwohl Mross ihn ignorierte, beleidigte ihn der Mann weiterhin und folgte ihm schließlich bis in den ersten Stock des Hotels, als er den Aufzug nahm, um zu seinem Zimmer zu gelangen.

Dort packte Mross den Mann am Hemdkragen, da er sich bedroht fühlte. Der Mann rief sofort die Polizei und behauptete, dass Mross ihn geschlagen und einen Druck auf seiner Brust verspürt hatte. Die Polizei traf innerhalb von fünf Minuten ein und nahm die Anzeige auf. Der junge Mann stand daneben und lachte währenddessen.

"Keine Lust, vor Gericht zu gehen"

Mross beteuert gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass er normalerweise nicht so handelt und dass der Vorfall ihm leidtut. Er sagt jedoch auch, dass der Mann ihn gezielt provoziert hatte und er in diesem Moment die Kontrolle verloren hatte.

Mross hat den Strafbefehl akzeptiert, da er keine Lust hatte, vor Gericht zu gehen. Er wurde zu weniger als 90 Tagessätze verurteilt, was ihn dennoch vorbestraft macht und einen Eintrag in das Bundeszentralregister bedeutet.

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