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Dardai-Comeback: Hertha gegen Werder in ausverkauftem Stadion

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Pal Dardai kann sich bei seiner als Rückkehr als Cheftrainer von Hertha BSC über ein ausverkauftes Olympiastadion gegen Werder Bremen freuen.  

Berlin. Alle 74 667 Tickets für die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) seien vergeben, sagte Herthas Pressesprecher Marcus Jung am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Dardai lobte das Verhalten der Fans trotz der sportlich erneut schwierigen Saison beim Tabellenletzten: "Respekt, was sie dieses Jahr geliefert haben, auch auf den Tribünen. Wie sie die Mannschaft gepusht haben, immer mit Geduld, keine Pfiffe. Das ist schon gut. Nicht, dass die Mannschaft noch unsicherer wird", sagte der Ungar. "Aber wir müssen trotzdem ein bisschen mehr bewegen dafür. Wir dürfen nicht bequem werden. Da muss Körpersprache da sein, Aggressivität - und ich glaube, dann wird keiner pfeifen in diesem Stadion."

Nach dem 2:5 im Abstiegsduell bei Schalke 04 hatte der Berliner Anhang erstmals in dieser Saison seinen Unmut deutlich gemacht. Nach dem Trainerwechsel zu Dardai, der die Hertha schon zweimal zuvor vor dem Abstieg bewahrte, scheint jedoch große Vorfreude auf das Spiel zu herrschen. Dazu soll es in Berlin am Samstag über 20 Grad warm werden und Sonnenschein geben.

"Die Leute reden nicht über die Champions League. Die wollen eine Mannschaft sehen, die gemeinsam für dieses Trikot kämpft. Und natürlich wollen sie nicht absteigen", sagte Dardai. "Dafür ist das ein schöner Tag. Hoffentlich werden wir auch nach dem Spiel erzählen, wie schön es war."

Auch von Bremer Seite gibt es großen Andrang. Hertha erwartet zwischen 12 000 und 15 000 Werder-Fans im Stadion. Beide Fanlager haben zudem zu Fanmärschen aufgerufen.

 

Quelle: dpa

 

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