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Haberer über Unions Ambitionen: "Man hat natürlich Hunger"

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Auch wenn die Chance auf die Champions League groß ist, will Union Berlin das Saisonziel noch nicht ein zweites Mal nach oben korrigieren.  

Berlin (dpa) - "Man hat natürlich Hunger. Man will da oben unbedingt bleiben, so erfolgreich wie möglich sein", sagte Mittelfeldspieler Janik Haberer vor dem Spitzenspiel bei Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky). "Wir wollen uns für das internationale Geschäft qualifizieren. Das ist kein Geheimnis. Allerdings muss man die Kirche im Dorf lassen und sagen, dass wir hundert Prozent abliefern müssen, damit wir eine Chance haben, Spiele zu gewinnen. Wenn das nicht der Fall ist, verlieren wir die Spiele", sagte der 29-Jährige.

Union reist als Tabellendritter zum BVB und hat sechs Punkte Vorsprung auf RB Leipzig auf dem ersten Rang, der nicht für die Königsklasse qualifiziert. Der Vorsprung auf Rang sechs, der je nach Ausgang des DFB-Pokals für die Europa League oder die Conference League qualifiziert, beträgt zehn Punkte. "Die Chance ist groß, aber wir müssen unsere Leistungen auf den Platz bringen. Man kann sich leicht in die Europa League oder Champions League reinreden. Das bringt aber nichts", sagte Haberer.

Die Eisernen gewannen in der Liga zuletzt zweimal in Serie, spielten allerdings jeweils schwache erste Halbzeiten. So war es auch beim Pokal-Aus in Frankfurt unter der Woche. Angesichts dieser Auftritte sieht Trainer Urs Fischer Gründe zur Zurückhaltung. "Das Wort Champions League müssen wir nicht in den Mund nehmen. Da musst du anders auftreten, nicht so wie in den letzten Spielen", sagte der Schweizer. "Unsere Zielsetzung haben wir entsprechend richtig formuliert, indem wir gesagt haben, wir wollen uns für das internationale Geschäft qualifizieren."

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