Fristen-Chaos bei Manchester United Verkauf

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Katarischer Banker bessert Angebot für Man United nach

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Der katarische Scheich Jassim bin Hamad Al Thani hat nach übereinstimmenden Medienberichten sein Angebot für den englischen Spitzenclub Manchester United nachgebessert.  

Manchester (dpa) - Die neue Offerte des Geschäftsmannes liege bei rund fünf Milliarden Pfund (5,67 Mrd Euro), berichtete der Sender Sky Sports am Samstag. Demnach haben auch der britische Unternehmer Jim Ratcliffe und der finnische Geschäftsmann Thomas Zilliacus ihr Interesse am englischen Fußball-Rekordmeister bekräftigt. Auch die britische Nachrichtenagentur PA berichtete darüber.

Insgesamt sollen in der ersten Bieterrunde acht Angebote eingereicht worden sein, dabei sind aber keine Details bekannt. Der US-Investmentfonds Elliott will eine Minderheit übernehmen und hat den anderen Bietern Finanzhilfe angeboten.

Zilliacus sagte, er habe Ratcliffe, Eigentümer des Petrochemie-Konzerns Ineos, und Al Thani, Chef einer der größten katarischen Banken, angeboten, Man United gemeinsam zu übernehmen. Er habe aber keine Antwort erhalten, daher habe seine Investmentfirma XXI Century Capital ihr Angebot erhöht.

Die derzeitigen Besitzer, die US-Familie Glazer, hatten 2022 bekannt gegeben, dass sie einen Verkauf in Erwägung ziehen. Demnach sollen sie sechs Milliarden Pfund für den Verein verlangen, den sie 2005 für 750 Millionen Pfund erworben hatten. Die Fans des Rekordmeisters protestieren seit Jahren gegen die Glazers, denen sie vorwerfen, den Club heruntergewirtschaftet zu haben. Man United steht derzeit auf dem dritten Platz der Premier League.

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