Boris Becker

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Erste Interview-Details:
'Ich war nur eine Nummer'

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Die ersten Auszüge aus dem Becker-Interview von Sat.1, welches heute Abend ausgestrahlt wird, wurden soeben von der "Bild"-Zeitung enthüllt. Demnach war Becker im Gefängnis nicht der Boris, sondern eine Nummer.

Die "Bild"-Zeitung hat erste Auszüge aus dem Becker-Interview veröffentlicht. Heute Abend von 20:15 bis 22:30 Uhr wird das ganze Gespräch mit Boris Becker und Steven Gätjen ausgestrahlt. 

Uns es wird brutal ehrlich und brutal berührend, wie erste Details nun versprechen. "Im Gefängnis bist du niemand. Du bist nur eine Nummer. Meine war A2923EV. Ich wurde nicht Boris genannt. Ich war eine Nummer. Und es interessiert sie einen Scheißdreck, wer du bist.“, zitiert die "Bild" die Tennislegende. In Deutschland konnte Becker wohl kaum unbemerkt über die Straßen huschen und im Gefängnis ein Mensch ohne Name - eine heftige Umstellung.

Er entdeckte sich wieder

In der Zeit im Knast, immerhin fast acht Monate, fand Becker auch wieder zu sich selbst. „Ich glaube, ich habe den Menschen in mir wiederentdeckt, der ich einmal war. Ich habe eine harte Lektion gelernt. Eine sehr teure. Eine sehr schmerzhafte. Aber das Ganze hat mich etwas Wichtiges und Gutes gelehrt. Und manche Dinge passieren aus gutem Grund.“, erzählt der ehemalige Tennisprofi im Sat.1-Interview, welches erst am Abend ausgestrahlt wird. 

Am Tag seiner Freilassung, wo er nach Deutschland abgeschoben wurde - er saß in London im Huntercombe-Gefängnis - saß er früh morgens bereits auf seiner Bettkante und wartete darauf, dass die Tür aufging. "Sie kamen um halb acht, schlossen auf und fragten: ,Bist du fertig?’ Ich sagte: ‚Los geht’s!‘ Ich hatte auch schon alles gepackt.“, schildert Becker den Moment, wie die "Bild" erfuhr. 

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