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Freie Stelle: Musk sucht Bluthund für Deutschland

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Elon Musk schlägt aktuell tagtäglich Schlagzeilen, meist mit Twitter. Doch nun sorgt eine neue Stellenausschreibung für die Gigafactory von Tesla in Berlin-Brandenburg für reichlich Wirbel.

Eine offizielle Stellenausschreibung von Tesla könnte die künftigen Mitarbeiter der Gigafactory in Berlin-Brandenburg ordentlich ins Schwitzen bringen. Demnach sucht Elon Musk einen "Security Intelligence Investigator", also mehr oder weniger einen Sicherheitsbeauftragten. 

Doch dabei geht es nicht um äußere Gefahren, sondern viel mehr um die von innen - Stichwort: Whistleblower. Die Anforderungen für den Posten sind aber keineswegs niedrig. Die Bewerber sollen mehrere Jahre Erfahrung in einem Geheimdienst oder bei einer Polizeibehörde vorweisen können. 

Whistleblower unbedingt verhindern

Durch den ausgeschriebenen Job soll also verhindert werden, dass jegliche geheime Informationen von Tesla an die Öffentlichkeit geraten. In den USA hat Musk solche Kontrollorgane bereits implementiert und sie gelten keineswegs als zahm. Die "Bluthunde" sollen laut der Ausschreibung das "geistige Eigentum, Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Informationen" von Tesla beschützen und das "innerhalb und jenseits" des Gebäudes. 

Etwaige Ermittlungen des "Security Intelligence Investigators" sollen Whistleblower frühzeitig aus dem Verkehr ziehen. Hintergrund könnte ein Vorfall aus dem Jahr 2018 sein, als ein Informant behauptete, Tesla würde massiv Material verschwenden und so dem Umweltanspruch nicht gerecht werden. Das Unternehmen dementierte öffentlich die Vorwürfe. Innerhalb der Firma soll der Tech-Milliardär aber eine regelrechte Jagd auf den Whistleblower gestartet haben. 

Wollte den Mitarbeiter zerstören

Wie "t-online" berichtet, wollte Musk den Angestellten, der ausplauderte, zerstören. Demnach soll sogar ein Anruf bei der Polizei eingegangen sein, dass jene Person einen Amoklauf plane. Als die Beamten feststellten, es lägen keinerlei Beweise dafür vor, erstellten sie auch keine Pressemitteilung. Daher soll sich das Unternehmen dazu entschieden haben, das Gerücht des Amoklaufes, selbst zu streuen und so den Whistleblower öffentlich zu diffamieren. Tesla dementiert diese Vorwürfe. 

Wie viel hinter den Behauptungen von Mitarbeitern steckt, ist unklar. 

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