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Schlägereien, Unfälle, ärztliche Notfälle

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Heftige Debatten um die Klima-Kleber lassen die Wogen der Gesellschaft hochgehen, doch bei gesundheitlichen Notfällen und Verletzungen sollte man an einem Strang ziehen. 

Ein Video, welches derzeit im Internet kursiert, zeigt eine Gruppe von Klimaaktivisten, die offenbar gerade mit einem Polizeiwagen abtransportiert werden. Den Angaben der Aktivisten zufolge hat einer der Insassen einen medizinischen Notfall, weshalb man an der Tür zum Fahrerraum klopfte, um die Polizeibeamten darauf aufmerksam zu machen. 

Doch diese reagieren nicht. Eine Ärztin, die sich im Wagen befand und Erste Hilfe leistete, schilderte die Situation. Demnach habe nach einiger Zeit ein Polizeibeamter die Türe geöffnet, um ihnen zu sagen: "Es ist nicht so dringlich". Die Klimaaktivisten ließen nicht locker, bis die Polizisten schließlich nachgaben und den Bedürftigen einem Sanitäter übergaben. In Notfällen ist man in Deutschland zur Ersten Hilfe verpflichtet. Das Vorgehen der Beamten ist moralisch fraglich. 

Wissen, wie weit man gehen kann

Aber auch Aktivisten sollten wissen, wie weit man gehen kann und darf. Man könnte in Verlegenheit geraten, einen Notfall vorzutäuschen, um so weiter Unruhe zu stiften. Doch sollte es dann einmal wirklich ernst werden, besteht Gefahr, dass es nicht ernst genommen wird. Bei Notfällen und Verletzungen sollten beide Parteien nicht mit dem Feuer spielen. 

Auch viele weitere Verletzungen und Unfälle gab es in letzter Zeit bei Klima-Aktionen, vor allem rundum die Räumung von Lützerath. Dort hatten sich Lützerath-Besetzer einbetoniert, um nicht weggetragen werden zu können. Als dann jedoch die Temperatur in der Nacht stark gesunken war und sich der Beton zusammenzog, musste man die Polizei um Hilfe bitten. Diese befreite die Aktivisten mit einem Presslufthammer. Einige Aktivisten beklagen auch das harsche Vorgehen der Polizei. Es wird von Pfefferspray und Schlagstöcken berichtet. 

Video zum Thema: Blaskonzert auf der stillgelegten Kreuzung

Das die Klima-Kleber auch andere Talente haben, bewiesen sie unlängst in Wien am Naschmarkt. Dort blockierten sie zwar eine ganze Kreuzung, sorgten aber gleichzeitig für Unterhaltung. Für die genervten Autofahrer gab es ein kleines Blaskonzert mit zugehöriger Tanzeinlage. 

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