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Polizei lässt Klima-Kleber in Wien einfach kleben

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Neue Polizei-Taktik gegen Klima-Kleber? In Wien ließ die Exekutive mehrerer mitglieder der Letzten Generation am Montag einfach festgeklebt. Sie hätten kein Hindernis für den Verkehr dargestellt. Nach rund sieben Stunden zogen die Aktivisten von alleine ab.

Neue Woche, altes Bild - auch in Österereich: Die Klima-Kleber der Letzten Generation klebten sich am Montag in Wien an die Praterbrücke, um die A23 zum Stillstand zu bringen bzw. um sich dort für Tempo 100 einzusetzen (obwohl auf der Stadtautobahn ohnehin nur 80 km/h erlaubt sind).

So weit, so bekannt, doch eine Sache sorgt nun für Riesen-Aufregung: Die Polizei entfernte die vier Aktivisten nicht wie üblich, sondern ließ sie dort erst mal sitzen. Ein Vorgehen, das die Gruppierung offenbar zur Verzweiflung bringt. "Menschen, die sich für das Überleben von uns allen einsetzen, sind noch immer auf der Schilderbrücke. Die Polizei war anwesend, hat sie aber bewusst zurückgelassen", schrieb die Letzte Generation Österreich auf Twitter.

Die Polizei antwortete direkt und ganz gelassen: „Kolleg*innen (auch ausgebildete Sanitäter*innen) sind weiterhin vor Ort. Sollten Sie sich nicht selbst lösen können, trifft uns natürlich bis zum Eintreffen des zuständigen Rettungsdienstes die EAH iSd. §19 SPG.“.

Am Ende befreiten sich die Aktivisten selbst und verließen die Brücke nach rund sieben Stunden.

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