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Starjournalist: USA jagten Nord-Stream-Pipelines hoch

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Wie aus einem Bericht des berühmten US-Investigativ-Journalisten Seymour Hersh hervorgeht, sind die USA für die Explosionen bei den Nord-Stream-Pipelines verantwortlich. Demnach sei es eine verdeckte CIA-Operation gewesen. 

Die Explosionen der Nord-Stream-Unterwasser-Pipelines, welche Gas nach Europa transportieren, sorgte für reichlich Schlagzeilen. Russland schob die Schuld auf den Westen und umgekehrt. Jetzt enthüllt ein neuer Bericht des Investigativ-Journalisten Seymour Hersh (85), der unter anderem auch schon den berüchtigten Pulitzer-Preis gewann, dass die USA für die Explosionen verantwortlich gewesen sein sollen. 

Den Angaben zufolge, soll es sich um eine verdeckte Operation der CIA in Zusammenarbeit mit Norwegen gehandelt haben. US-Tiefseetaucher brachten laut Hersh die Minen an der Pipeline an. Das Unterfangen soll als Nato-Militärübung getarnt gewesen sein. Anschließend wurde per Fernsteuerung die Explosion ausgelöst. 

Sahra Wagenknecht teilt Bericht und kritisiert die Bundesregierung 

Wie aus dem Bericht hervorgeht, soll US-Präsident Biden den Entschluss zur Sprengung der Pipeline nach einer monatelangen Planung getroffen haben. Der Großteil der Planungsphase war jedoch nicht mit der Frage nach dem "ob" geprägt, sondern mit der Frage nach dem "wie", wie Hersh behauptet. 

Hersh, der als renommierter Journalist galt, ist zuletzt in Verruf geraten, da er einige verschwörerischen Tendenzen entwickelt haben soll. Für seine gewagte Theorie spräche jedoch, dass die Gaspipelines für die USA schon länger ein Dorn im Auge sind. Auch Linken-Chefin Sahra Wagenknecht teilte den Investigativ-Bericht von Hersh und kritisiert die Bundesregierung scharf für ihren "freundschaftlichen" Umgang mit den USA. 

 

 

 

Dennoch sind die Behauptungen des US-Journalisten wohl vorerst mit Vorsicht zu genießen. 

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