Klima Rebellion

Klima-Kleber legen Finanzen offen: Anti-Burnout-Seminare, Werbung, Mietautos!

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Die Klima-Kleber der 'Letzten Generation' legen ihre Finanzen offen und es zeigt sich, wofür die Aktivisten Geld ausgeben (müssen). Das Budget für 2022 lag bei fast einer Million Euro. 

Im Transparenzbericht 2022 der "Letzten Generation" präsentieren die Klima-Kleber ihre Finanzen - wofür sie Geld ausgeben und von wo sie Geld bekommen. Insgesamt hatten sie im vergangenen Jahr 901.832 Euro zur Verfügung. Der Großteil des Budgets stammt aus Spenden, etwas über ein Viertel von Darlehen (Fremdkapital). 

Weitere Proteste der Letzten Generation in Berlin

Polizeibeamte tragen eine Klimaaktivistin von der Straße am Großen Stern vor der Siegessäule in Berlin. 

© Kay Nietfeld/dpa
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Interessanter ist da schon, die andere Seite, die der Ausgaben. Hier zeigt sich allerhand. Das meiste Geld geht für Mietkosten drauf - stolze 254.170,43 Euro. Darin inbegriffen sind gebuchte Veranstaltungsräume, Hebebühnen, Unterkünfte oder aber auch Mietautos - ja, Mietautos. Ob elektrisch oder Verbrenner, geht aus dem Bericht nicht hervor. Allerdings haben die Klima-Kleber neuerdings auch eine Aversion gegen E-Autos, immerhin wollten sie den Start der Formel E blockierte, da dies eine unnötige Stromverschwendung sei. DE24LIVE berichtete.

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Fahrtkosten, Anti-Burnout-Seminare, emotionale Aufarbeitungsräume 

Der zweitgrößte Teil der Ausgaben fällt auf Materialkosten. Also Sekundenkleber, Druckpapier, Spezialkleber, Banner, Warnwesten, Sitzkissen, Handwärmer oder dergleichen. Hierfür hat die "Letzte Generation" im vergangenen Jahr 98.167,28 Euro aufgewendet. 

Weitere Proteste der Letzten Generation für Klimaschutz - Berlin

Ein Aktivist hält am Ernst-Reuter-Platz in Berlin ein Plakat in den Händen.

© Paul Zinken/dpa
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Auch der Nachwuchs liegt den Aktivisten wohl am Herzen, obwohl sie offenbar die letzte Generation sind. Für Werbematerial, wie zum Beispiel Flyer, Plakate, Tesa oder Kleister, fielen 2022 satte 58.164,25 Euro an. Die Fahrtkosten (23.116, 81 Euro) bekommen die Klima-Kleber - dem Transparenzbericht zufolge - erstattet. Für Sonstige Ausgaben, wie zum Beispiel fehlgeschlagene Transaktionen (!) oder aber auch Eintrittskarten, wurden rund 15.000 Euro bezahlt. Transaktionsgebühren fielen fast 25.000 Euro an. 

Weitere Ausgaben der "Letzten Generation" sind:

  • Rechtskosten (Anwalts- und Gerichtskosten): 17.733,02 Euro
  • Verpflegung: 16.429,22 Euro
  • IT, wie zum Beispiel Telefonanlage, Zoom, Internet, Datenbanken, Mail, Sim-Karten, Laptops, Handys: 16.156,67 Euro
  • Auch für die Weiterbildung und Resilienz (Pressetraining, Anti-Burnout-Seminare, emotionale Aufarbeitungsräume, Mediation) gab es Kosten: 11.226,10 Euro

In der Bilanz steigt die Gruppe "Letzte Generation" mit einem Plus von 383.106,40 Euro aus. 

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