Mick Schumacher

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Schumi: F1-Aus oder Milliardär-Hilfe

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Nachdem sein Vertrag bei Haas nicht verlängert wurde, kämpft Mick Schumacher um seine Zukunft in der Formel 1.

Zwei Jahre, 43 Rennen - doch dann war Schluss. Mick Schumacher fand nach der abgelaufenen Saison weder bei Haas- noh bei einem anderen F1-Rennstall Platz. Zumindest 2023 steht er ohne Cockpit da. War es das mit seiner Karriere in der Motorsport-Königsklasse? Immerhin wird der Sohn vn Rekordweltmeister Michael Schumacher im März bereits 24 Jahre alt ...

Dein deutscher Landsmann Nico Rosberg (Weltmeister 2016) sprach in "Sport1" Klartext: "Ersatzfahrer bei Mercedes, das ist eine gute Option, um in der Formel 1 zu bleiben und die Chancen zu bewahren, 2024 irgendwo zurückzukommen." Aktuell sollen sowohl Mercedes als auch Alpinedaran  interessiert daran, Schumacher als Ersatzfahrer zu engagieren. Audi hatte ebenfalls Interesse gezeigt, ihn 2026 wieder in die Formel 1 zu holen. Eine Sache merkt Rosberg an: "Schumacher bräuchte aber auch einen guten Sponsor, der ihn finanziell beim Comeback in die Startaufstellung unterstützt. Wenn es 2024 nichts wird, dann wäre das wohl das Ende mit der Formel 1."

Hongkong-Milliardär will Team mit Mick

An dieser Stelle kommt ein Milliardär aus Hogkong ins Spiel. Calvin Lo ist CEO des größten Lebensversicherungsmaklers weltweit (R.E. Lee International) und außerdem großer Fan von Schumacher. "Er ist ein erstaunlicher Fahrer und soweit ich es beurteilen kann auch eine sehr sympathische und freundliche Person. Und aus finanzieller Sicht, was die Vermarktbarkeit betrifft, ist er natürlich unglaublich“, erklärte Lo in einem Interview mit "PlanetF1".

In einem Bericht des "Mirror" hieß es nun, dass Lo bereits mit mehreren Superreichen aus Asien ein F1-Team plant. Es sollen schon Gespräche mit potenziellen Fahrern geführt worden sein. Lo hätte  am liebsten Schumacher, daraus machte er kein Geheimnis: „Ich denke, Mick ist eine Bereicherung für jedes Team.“

"Brauchen jemanden, der uns trägt"

Indes erklärte Schumachers Ex-Boss Günther Steiner, warum Schumacher keine Zukunft in seinem Team hatte. "Mick hat in seinen zwei Jahren einen guten Job gemacht. Aber wir mussten ihn ein wenig tragen – und wir brauchen jemanden, der uns trägt."

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