Medien

Doppelmoral? NDR beschwert sich über kostenpflichtiges Twitter-Abo

Teilen

'Zapp: Das Medienmagazin', welches zum NDR gehört, beschwert sich via Twitter über das kostenpflichtige Twitter-Abo, welches dem Sender bald Geld kosten könnte. Kritiker riechen hier eine Doppelmoral. 

In einem Tweet kündigt das Medienmagazin an, dass Kunden bald zahlen müssen, um weiterhin einen "Blauen Hacken", also eine Verifizierung, zu erhalten. Privatkunden sollen acht Euro im Monat zahlen, Unternehmen und Organisationen sollen wesentlich mehr bezahlen. 

 

Das ist für das NDR-Magazin unverständlich. "Auch wir haben auf Twitter eine Benachrichtigung erhalten, dass wir für unser Häkchen ein Abo-Modell abschließen sollen - für schlappe 1 000 Euro! So viel soll das Unternehmen und Organisation nämlich künftig kosten.", schreibt das Medienmagazin auf der Social-Media-Plattform und kündigt an: "Machen wir sicher... nicht."

In den Kommentaren hagelt es Kritik für diesen Post. Ein Nutzer bemängelt, „dass ihr euch über ein Wahl-Abo aufregt, wenn man bedenkt wie ihr eure Rechnungen bezahlt." Ein anderer stellt fest: „Ich habe den blauen ÖRR-Haken für 18,30 Euro im Monat. Aber ich nutze den nicht." Ein weiterer Nutzer hält etwas ironisch fest: „Schockierend. Stellt euch vor, der Preis wäre 18,36 Euro im Monat und man würde mit staatlicher Gewalt dazu gezwungen ihn zu bezahlen."

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten